Cache-Raid im Uslarer Land
129 Caches an einem Tag - so viel hatte ich noch nie loggen können. Schon um 4 Uhr trafen wir uns am S-Bahnhof Bahrenfeld, und Annett, Martin (Madkraut) und ich stiegen ins Auto von Dirk (NDR). Zwei Stunden später loggten wir die erste Dose. Doch dann das erste Hindernis: Die Regenfälle der letzten Tage sorgten für großräumige Überflutungen. Das zwang uns zu einem riesigen Umweg. Sollten wir uns zu viel vorgenommen haben? Die ganze Geschichte:
Das Uslarer Land ist für seine enorme Cache-Dichte bekannt. Auch Sobo hatte uns schon darauf aufmerksam gemacht. Und da ich schon mal Northeim ins Visier genommen hatte, stand der Entschluss fest: Wir fahren mal hin!
Nachdem die Pocket Query mit den Caches der Region eintrudelte, ging es ans Planen der Tour. Denn aus den rund 500 Caches mussten die ausgesiebt werden, die nicht zum Ziel "viele Dosen an einem Tag" passten. Das waren unter anderem diejenigen, die weitab vom Schuss lagen, nicht anfahrbar waren oder einfach zu lange Zeit benötigten, um sie zu lösen. Der GSAK-Filter wurde somit auf Difficulty 2,5 und Terrain 3 gesetzt. Die Vorauswahl schaufelten wir auf die Autoroute-Karte, warfen dort noch einiges aus der Route, optimierten und optimierten und schließlich ergab sich eine Auswahl von 144 Caches mit einer Gesamtfahrstrecke von rund 200 Kilometern ab der ersten Dose sowie einer reinen Fahrzeit von sechseinhalb Stunden. Das bedeutet: Für jeden Cache blieben höchstens 4 Minuten reine Suchzeit pro Cache, wenn man 16 Stunden Cachezeit zugrunde legt. Somit war die Devise klar: Falls ein Cache sich nicht nach spätestens fünf Minuten zeigte, war die Suche abzubrechen. Und das funktionierte auch. Lediglich bei ganz wenigen Caches investierten wir etwas mehr Zeit. Die hatten wir allerdings anderweitig herausgeholt.
Auch wenn man es kaum glauben mag: Bei all dem stressten wir uns nicht besonders, und wir bekamen auch einen guten Eindruck der Uslarer Landschaft.


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